Das auf Mallorca vorherrschende Klima ist mediterran und geprägt durch lange, regenarme Sommer und milde – in der Regel – regenreichere Winter. Temperaturextreme werden durch die maritime Lage mit häufigen Winden gemildert. Die mittlere Jahrestemperatur liegt bei warmen 17°C. Die kurzen Winter (Mitte November bis Februar) sind zwar überwiegend mild, können aber gelegentlich recht nasskalt sein. Dabei können die vorherrschenden Nordwinde die Temperatur (auch zu anderen Jahreszeiten) stark fallen lassen. In den höheren Gebirgslagen fällt dann durchaus schon mal Schnee. Um Weihnachten herum kommt es hingegen oft zur angenehmeren Klimaerscheinung des petite stui (kleiner Sommer), wobei ein Warmluftkeil aus der Sahara für warme Temperaturen und Sonnenschein sorgt. Der mit unseren Breiten vergleichbare Frühling beginnt auf Mallorca gelegentlich bereits Mitte Januar mit einer frühen Mandelblüte und geht etwa bis März/Mitte April. Der Mai ist mit unserem Sommer vergleichbar. Dies ist die beste Wanderzeit, denn die Tage sind lang, und auch in den Bergen ist es schon warm. Nach dem Tagesmarsch kann man sich ab Mite Mai gut ins Meer oder in den Pool wagen. In den Monaten Juni, Juli und August wird es – wie überall am Mittelmeer – häufig sehr heiß. In den Herbstmonaten ab Mitte September weicht das sommerliche Azorenhoch des öfteren nordatlantischen Tiefdruckausläufern. Niederschläge nehmen dann zu, aber es kommt relativ selten zu Dauerregen. Das Relief Mallorcas führt zu starken Schwankungen der Niederschlagsmengen. Das Jahresmittel im Nordwesten der Insel beträgt 1500 mm, im Süden nur rund 400 mm (Im Vergleich dazu Frankfurt: 650 mm). Lokal begrenzter Regen ist ebenfalls nicht selten. Wenn es im wolkenverhangenen Bergland gießt, kann in Küstennähe dagegen durchaus die Sonne scheinen. Es macht auf jeden Fall Sinn, die Wanderplanung den Gegebenheiten flexibel anzupassen.